Leben ohne Brille

Refraktive Chirurgie

Unter dem Oberbegriff Refraktive Chirurgie werden Augenoperationen zusammengefasst, die eine Brille oder Kontaktlinsen zur Korrektur der Brechkraft ersetzen sollen.

Die Femto-LASIK ist das derzeit modernste Verfahren in der Augenlaserbehandlung zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung).

Im Gegensatz zur klassischen LASIK wird hier der so genannte Flapschnitt (Abtragung einer sehr dünnen oberflächlichen Hornhautlamelle) nicht mit einem computergesteuerten mechanischen Hobel (Mikrokeratom) geführt, sondern mit einem Femtosekundenlaser, der ultrakurze Lichtimpulse aussendet.

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Missempfinden im gelaserten Hornhautareal, Blendung (Störung, besonders nachts, z.B. beim Autofahren) und schwankende Sehleistungen.

Verbleibende Restsehfehler durch Unter– oder Überkorrektur können eventuell durch Nachlasern geheilt werden.

Blendungserscheinungen (sog. Haze) durch Gewebsverdichtungen und Ablagerungen sind häufig durch medikamentöse Behandlung behebbar oder zu verbessern.

Bei etwa 0,5% der Nebenwirkungen handelt es sich um bleibende Schäden. Diese können eine Trübung der Hornhaut durch Entzünden oder überstarke Haze-Bildung, unscharfe Areale im Bild oder schlechtere Nachtsicht (Nachtfahruntauglichkeit) und erhöhte Blendempfindlichkeit sein.

Da das Risiko von Sehbeeinträchtigungen nach einer Laserbehandlung auch von individuellen Risikofaktoren und individuellen beruflichen und privaten Anforderungen beeinflusst wird, sollte dieses bei jedem Patienten individuell abgeschätzt werden.

Wir beraten Sie gerne ausführlich zu einem für Ihre speziellen Anforderungen geeigneten Verfahren und zeigen Ihnen gegebenenfalls auch mögliche Alternativen auf.